Funktionsweise des Tunings

Das Chiptuning funktioniert über eine Optimierung der Software im Motorsteuergerät. Hier werden verschiedene Parameter z.B. Treibstoffmenge, Zündzeitpunkt, Ladedruck etc. beeinflusst.


Grundsätzlich gibt es zwei Varianten des Tunings:

  • Den Einbau eines Chips (Zusatzmodul)
  • Die Optimierung der Software des Motorsteuergerätes

Beide Varianten basieren auf dem selben Prinzip. Die Steuerparameter, die den Zündzeitpunkt, die Luftzufuhr, die Treibstoffzufuhr etc. festlegen, werden innerhalb der Toleranzen, die vom Hersteller integriert sind, für die hiesigen Verhältnisse optimiert.

Die Fahrzeughersteller produzieren Ihre Fahrzeuge für den weltweiten Markt und stellen mit diesen Toleranzen sicher, dass das Fahrzeug in der Wüste genauso gut funktioniert wie in der sibirischen Kälte.

Durch das Tuning wird nur das Mögliche Ihres Motors genutzt, eine Gefährdung des Motors durch übertriebene Belastung ist nicht gegeben.

Ob ein Chip- oder Softwaretuning für Ihr Fahrzeug das richtige ist, hängt von Fahrzeug, Anforderung (zB. Verbrauchsoptimierung oder normales Tuning) ab.

Fragen Sie uns, unsere Stärke ist die individuelle Beratung, die zu einem optimalen Ergebnis führt!

Schicken Sie uns eine Fahrzeuganfrage , eine Email oder rufen Sie einfach an - wir beraten Sie gerne und vereinbaren einen Termin!

Wie arbeitet das Motorsteuergerät?

Eine Motorsteuerung besteht aus einem oder mehreren kleinen Hochleistungsmikrocomputern, die für verschiedene Regelungsaufgaben die Werte bestimmen und einstellen. Der Mikrocomputer arbeitet ein Programm ab, das fest im Speicher (Eprom oder auch nur Chip) abgelegt ist.

Die Hauptaufgabe ist z.B. bei Benzin-Motoren die Bestimmung der angeforderten und maximal möglichen Einspritzmenge. Die Einspritzmenge hängt von der angesaugten Luft ab. Das Verhältnis Luft/Treibstoff muss genau stimmen, damit der Katalysator einwandfrei arbeiten kann. Weiterhin muss der Zeitpunkt bestimmt werden, in dem das komprimierte Gemisch gezündet wird. Erfolgt die Zündung zu spät, steigt der Verbrauch. Wird hingegen zu früh gezündet, fängt der Motor an zu klopfen.

Zusätzlich löst das Motormanagement noch viele weitere Aufgaben, wie z.B. die automatische sanfte Abschaltung der Einspritzanlage bei einer maximalen Motordrehzahl und Erreichen der Höchstgeschwindigkeit. Auch eine Geschwindigkeitsregelanlage kann integriert sein, die dann vom Motormanagement gesteuert wird. Häufig wird in Abhängigkeit vieler verschiedener Messwerte, z.B. von Kühlwasser-, Treibstoff, Außen- und Öltemperatur die Steuerung des Lüfternachlaufes und der Kaltlaufphase gesteuert.

Bei modernen Dieselmotoren wird die Einspritzmenge in Abhängigkeit von Luftmasse, Luftdruck, Außentemperatur, Drehzahl und Last bestimmt. Dies ist nötig, um heutige und zukünftige Abgasnormen zu erfüllen. Weiterhin muss bei Turbofahrzeugen der Ladedruck des Turboladers last- und drehzahlabhängig genau bestimmt und eingeregelt werden. Die zur Steuerung notwendigen Daten sind ebenfalls im Eprom gespeichert. Aus diesen dreidimensional abgelegten Daten (Kennfelder) errechnet das Motorsteuergerät die zu einem bestimmten Last-Drehzahlpunkt optimale Einspritzmenge.
© Barchfeld GmbH 2016